Cie. La Ronde

8

Tourdaten

Dauer: 70 Min. ohne Pause

April 30, 2022

Pully

20:30

Tickets
Mai 4, 2022

St. Gallen

20:00

Tickets
Mai 6, 2022

Steckborn

20:15

Tickets
Mai 7, 2022

Luzern

20:00

Tickets
Mai 13, 2022

Langenthal

20:00

Tickets
Mai 15, 2022

Bern

18:00

Tickets
Mai 18, 2022

Aarau

20:00

Tickets
Mai 21, 2022

Chiasso

20:30

Tickets
Ticketinformation

L’Octogone Théâtre de Pully

Pully

Avenue de Lavaux 41

www.theatre-octogone.ch +41 21 721 36 20

Theater St. Gallen Lokremise

St. Gallen

Grünbergstrasse 7

www.theatersg.ch +41 71 242 06 06

Phönix Theater

Steckborn

Im Feldbach 8

www.phoenix-theater.ch +41 52 761 19 85

Luzerner Theater

Luzern

Theaterstrasse 2

www.luzernertheater.ch +41 41 228 14 14

Stadttheater Langenthal

Langenthal

Theatersträsschen 1

www.stadttheater-langenthal.ch +41 62 922 26 66

Dampfzentrale Bern

Bern

Marzilistrasse 47

www.dampfzentrale.ch +41 31 310 05 40

Bühne Aarau Alte Reithalle

Aarau

Apfelhausenweg 20

www.buehne-aarau.ch +41 62 834 80 40

Cinema Teatro

Chiasso

Via D. Alighieri 3b

www.cinema-teatro.ch +41 58 122 42 78

Die Schweiz ist um eine vielfältige Tanzcompagnie reicher. Cathy Marston und Ihsan Rustem haben mit der Cie. La Ronde nicht nur eine neue, schweizbasierte und gleichzeitig internationale Compagnie ins Leben gerufen, sondern holen sich für ihr erstes abendfüllendes Programm nam­hafte Verstärkung: Caroline Finn und Luca Signoretti. Inspiriert von Arthur Schnitzlers Theaterstück «Reigen», das 1920 aufgrund seines provokanten, sexuell konnotierten Inhalts einen der grössten Theaterskandale des 20. Jahrhunderts auslöste, untersuchen die Choreograf*innen Themen wie Anziehung, Begierde, Intimität und Macht und fragen sich: Wo stehen wir in diesen Fragen heute, rund ein Jahrhundert später? Die Cie. La Ronde blickt aus der heutigen Perspektive auf Schnitz­lers Werk und seinen Inhalt. Entstanden ist ein moderner Reigen. Dafür adaptieren die Tanzschaffenden bewusst Schnitzlers spezifische Dramaturgie: Der in sich geschlossene Abend besteht ausschliesslich aus Duetten, die in einer Verkettung miteinander verbunden sind und schliesslich einen Kreis bilden. Vier einzigartige Handschriften erzählen acht Geschichten, die alle miteinander verknüpft ein Ganzes ergeben.

Cathy Marston

Cathy Marston

Die gebürtige Britin Cathy Marston erhielt ihre Tanzausbildung in Cambridge sowie an der Royal Ballet School London und tanzte anschliessend beim Ballett Zürich, beim Ballett Luzerner Theater und beim Ballett Bern. Während vier Jahren war sie Associate Artist des Royal Opera House London, bevor sie 2007 als Ballettdirektorin ans Konzert Theater Bern wechselte und bis 2013 blieb. Dort schuf sie zahlreiche Uraufführungen und lud renommierte Choreograf*innen wie Hofesh Shechter, Andrea Miller, Karole Armitage, Alexander Ekman und Medhi Walerski dazu ein, für ihre Compagnie zu kreieren. Zeitgleich gründete sie die Benefiz-Company The Cathy Marston Project und schuf als international gefeierte Choreografin unzählige Tanzproduktionen, unter anderem für The Royal Ballet, American Ballet Theatre, Joffrey Ballet und Les Grands Ballets Canadiens de Montréal, um nur einige zu nennen. 2019 und 2021 gewann Cathy Marston den britischen National Dance Award für «The Suit» (Ballet Black) / «The Cellist» (The Royal Ballet) und erhielt 2020 den renommierten South Bank Sky Arts Award für ihre Produktion «Victoria» mit dem Northern Ballet. Im selben Jahr wurde ihr vom internationalen Institut für Tanz und Theater der Preis für herausragende Leistungen verliehen. Ab der Spielzeit 2023/24 ist sie die neue Ballettdirektorin und Chefchoreografin des Balletts Zürich. Foto: Rick Guest

Ihsan Rustem

Ihsan Rustem

Ihsan Rustem wurde in London geboren und studierte Tanz an der Rambert School of Ballet and Contemporary Dance. Nach einer langen Tänzerkarriere als Ensemblemitglied verschiedenster europäischer Tanzcompagnien, unter anderem Gärtnerplatztheater München, Introdans, Bern Ballett und Tanz Luzerner Theater, begann er 2010, selbst zu choreografieren. Es entstanden Kooperationen unter anderem mit dem NW Dance Project in Portland Oregon, wo er seit 2015 als Hauschoreograf tätig ist, sowie mit dem Nederlands Dans Theater 2, Les Ballets Jazz de Montréal, Ballet Moscow, Hubbard Street Dance Chicago 2, dem chilenischen Nationalballett, der ZHdK und den Ensembles von Luzern, Bern und St. Gallen. Zweimal war er für die beliebte russische Fern­seh­sendung «The Bolshoi Ballet» als Choreograf tätig. 2018/19 ernannte ihn das Nederlands Dans Theater zu einem ihrer aufstrebenden Choreografen. Ihsan Rustems Arbeiten für das NW Dance Project wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Sadler’s Wells Global Dance Prize, dem Publikumspreis beim Internationalen Choreografie-Wettbewerb in Han­no­ver und dem Reader’s Choice Award des Dance Magazine für «Carmen». 2021 war er Jurymitglied des renommierten Prix de Lausanne. Foto: Aline Paley

Caroline Finn

Caroline Finn

Die britische Choreografin Caroline Finn erhielt ihre Ausbildung an der Arts Educational School und der Juilliard School in New York. Von 2015 bis 2018 war sie die künstlerische Leiterin der National Dance Company Wales und blieb dort von 2018 bis 2021 als Hauschoreografin tätig. Als Tänzerin war sie Teil des Ballett Theater München, des Ballett Preljocaj und der Compagnie Carolyn Carlson. Als freischaffende Choreografin entwickelte sie unter anderem Arbeiten für das chilenische Nationalballett, Tanz Luzerner Theater, Phoenix Dance Theatre, Bayerisches Junior Ballett München, Teatr Groteska und National Dance Company Wales. Ihre Soloarbeit «Bernadette» wurde zu zahlreichen internationalen Festivals eingeladen. 2010 gewann Caroline Finn den Produktionspreis der Copenhagen International Choreography Competition und 2014 den Matthew Bourne New Adventures Choreographer Award. Als Pädagogin, Dozentin und Choreo­grafin lehrt sie weltweit an verschiedenen Konservatorien und Universitäten. Caroline Finn ist Mitglied der Vereinigung Tanztendenz München e.V. Foto: Ingo Hoehn

Luca Signoretti

Luca Signoretti

Luca Signoretti wurde in Pesaro (I) geboren und begann seine Tanzausbildung in seiner Heimat­stadt, bevor er 2006 Mitglied des Ballet Junior de Genève wurde. 2009 wechselte er nach Luzern und wurde als Tänzer bei Tanz Luzerner Theater engagiert. Nach seiner aktiven Tänzerkarriere wandte er sich dem Choreografieren zu. 2013 war Signoretti Finalist der 27. Ausgabe des inter­nationalen Choreografie-Wettbewerbs in Hannover und gewann drei Jahre später den Pretty Creatives Preis des Wettbewerbs North West Dance Project in Oregon, USA. Weitere Auszeich­nungen folgten: An der 11. Ausgabe des renommierten Choreografie-Wettbewerbs in Kopenhagen erreichte er den zweiten Platz und erhielt den Produktionspreis. 2019 war er Halbfinalist bei der Rotterdam International Duets Choreography Competition (RIDCC). Sein erster Tanz-Kurzfilm wurde für die Students Academy Awards 2020 in Hollywood nominiert. Luca Signoretti ist erfolg­reicher Absolvent des Masterstudiengangs Choreografie an der ZHdK und künstlerischer Leiter der neuen Plattform «Choreographers in Residence». 2021 gründete er die Luca Signoretti Dance Company, mit der er 2022 im Rahmen von Tanzfaktor durch die Schweiz touren wird. Daneben unterrichtet er regelmässig am Tanzwerk101 und an der ZHdK. Foto: Danilo Moroni

Programm:

8

Künstlerische Leitung:

Cathy Marston, Ihsan Rustem

Choreografie:

Cathy Marston, Ihsan Rustem, Caroline Finn, Luca Signoretti

Musik:

Nicolas Rabaeus

Kostüme:

Catherine Voeffray

Bühne:

Jann Messerli

Licht/Inspizienz:

Laurent Junod

Tänzer*innen:

Winston Ricardo Arnon, Sarafina Beck, Giulia Esposito, Neil Höhener, Rachel Lawrence, Petr Nedbal, Jorge García Pérez, Annabelle Peintre

Projektleitung:

Cathy Marston, Ihsan Rustem

Produktionsmanagement:

Martina Langmann, Irene Andreetto

Tourmanagement:

Irene Andreetto

Koproduktion:

Theater Winterthur, Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps, Tanzwerk 101

Unterstützt von:

Kultur Stadt Bern, Amt für Kultur Kanton Bern, Burgergemeinde Bern, Kanton Zürich, Gemeinde Muri bei Bern, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Corodis, La Loterie Romande,  Ernst Göhner Stiftung, Daria Blum, anonyme Spenden

Uraufführung:

7. April 2022, Theater Winterthur

Altersempfehlung:

ab 15 Jahren

Weitere Infos:

Cie. La Ronde

Cathy Marston

Ihsan Rustem

Luca Signoretti