Annie Hanauer / LAC / Teatro Danzabile

A space for all our tomorrows

Tourdaten

Dauer: 60 Min. ohne Pause

April 29, 2022

Delémont

20:00

Tickets
Mai 2, 2022

Genève

20:00

Tickets
Mai 6, 2022

Luzern

20:00

Tickets
Mai 10, 2022

Solothurn

19:30

Tickets
Mai 13, 2022

Zürich

20:00

Tickets
Mai 14, 2022

Zürich

20:00

Tickets
Mai 16, 2022

St. Gallen

20:00

Tickets
Mai 18, 2022

La Chaux-de-Fonds

20:30

Tickets
Mai 19, 2022

La Chaux-de-Fonds

19:00

Tickets
Ticketinformation

Théâtre du Jura

Delémont

Route de Bâle 10

www.theatre-du-jura.ch +41 32 566 55 55

Ecolint Centre des Arts

Genève

Route de Chêne 62

www.ecolint-cda.ch

Südpol Luzern

Luzern

Arsenalstrasse 28, Kriens

www.sudpol.ch +41 41 318 00 40

Stadttheater Solothurn

Solothurn

Theatergasse 18

www.tobs.ch +41 32 626 20 70

Gessnerallee Zürich

Zürich

Gessnerallee 8

www.gessnerallee.ch +41 44 225 81 11

Gessnerallee Zürich

Zürich

Gessnerallee 8

www.gessnerallee.ch +41 44 225 81 11

Theater St. Gallen Lokremise

St. Gallen

Grünbergstrasse 7

www.theatersg.ch +41 71 242 06 06

Temple Allemand ABC - ADN

La Chaux-de-Fonds

Rue du Progrès 12

www.danse-neuchatel.ch +41 79 643 95 32

Temple Allemand ABC - ADN

La Chaux-de-Fonds

Rue du Progrès 12

www.danse-neuchatel.ch +41 79 643 95 32

Utopien sind so alt wie die Menschheit selbst, auch wenn sie den Ruf haben, sich nicht einzulösen. Was ist es also, was uns Menschen daran so fasziniert? Ist es das Träumen, das uns paradoxerweise morgens aus dem Bett holt? Vielleicht sind es die utopischen Experimente, die es braucht, um eine Veränderung bewirken zu können. Und vielleicht ist die Bühne der ideale Ort, um unterschiedliche Perspektiven und Entwürfe aufzuzeigen.

 

Inspiriert von der historischen Künstlergemeinschaft des Monte Verità, setzt sich die gebürtige Amerikanerin Annie Hanauer mit verschiedenen Konzepten von Utopien auseinander und knüpft sie an die zeitlose Frage: Wie wollen wir leben? Angetrieben von der Suche nach einer besseren Welt und der Neugier, wie eine solcher Ort wohl aussehen mag, transferiert die in Grossbritannien ansässige Choreografin die Utopie-Diskussion auf die physische Ebene. Gemeinsam mit zwei Tänzer*innen untersucht sie Bedeutung des Themas aus der Sicht von drei Körpern, die von der Norm abweichen.

 

«A space for all our tomorrows» hat nicht den Anspruch, eine Utopie greifbar zu machen, schliesslich liegt es in ihrer Natur, unfassbar zu bleiben. Es ist vielmehr die Erkundung ihrer Zusammensetzung, ihrer Farben und Formen, die für das Publikum erfahrbar wird. Umgeben von Deborah Lennies Livemusik entsteht eine gemeinschaftliche Kraft, deren Energie sich auf das Publikum überträgt: Mal kraftvoll und intensiv, mal ganz sinnlich und subtil. Das Stück ist eine ermutigende Einladung, sich hoffnungsvolle Gedanken über eine gemeinsame Zukunft zu machen und die Bestärkung, dass viele Sichtweisen nicht nur den Horizont erweitern, sondern dadurch ein positiver Wandel möglich ist.

 

 

Was denkt Theater HORA über «A space for all our tomorrows»?
Hier gehts zum HORAkel von Robin Gilly und Frank Häusermann

Annie Hanauer

Annie Hanauer

Die amerikanische Tänzerin, Choreografin und Pädagogin Annie Hanauer erhielt ihre Ausbildung an der Universität von Minnesota. Heute lebt und arbeitet sie zwischen London und Frankreich. Ihr Interesse gilt insbesondere den Stimmen, die nicht die Mehrheitsgesellschaft repräsentieren, ausgehend von ihrer eigenen Erfahrung als Frau mit körperlicher Beeinträchtigung. Ihre choreografische Arbeit beinhaltet die Entwicklung von Methoden zur Improvisation und verfolgt Projekte im Zusammenhang mit Behinderung, Fürsorge und Mutterschaft. Annie Hanauer ist seit über einem Jahrzehnt auf den Bühnen der ganzen Welt aktiv, sie ist Teil des Kollektivs AnnieVickySarah (AVS) und hat unter anderem mit Lea Anderson, Wendy Houstoun, Rachid Ouramdane, Emanuel Gat und Boris Charmatz zusammengearbeitet. Ihre choreografischen Arbeiten wurde vom Arts Council England, Siobhan Davies Dance, CCN2 Grenoble, Candoco Dance Company und The Place unterstützt. Sie ist Mitglied des Britischen Equity Dance Komitees. Von 2008 bis 2014 war sie Tänzerin der Candoco Dance Company in London und ist mit dieser bereits bei Steps als Darstellerin aufgetreten. Foto: Camilla Greenwell

Deborah Lennie

Deborah Lennie

Die Musikerin Deborah Lennie wurde in Neuseeland geboren und wuchs in Australien auf. Sie studierte Klavier und Gesang am NSW Conservatorium of Music, Französisch und Politikwissenschaften an der Universität Sydney und erhielt einen Abschluss als Schauspielerin vom Actors Center Australia. Seit Anfang der 2000er-Jahre lebt Deborah Lennie in Frankreich. Zurzeit ist sie Associate Artist des Théâtre du Champ Exquis in der Normandie. Die Künstlerin hat mit verschiedenen Bühnenschaffenden zusammengearbeitet, darunter Rachid Ouramdane, Mille Engbert und Annie Hanauer. Seit 2019 ist Deborah Lennie «artiste associée» im Théâtre du Champ Exquis in Blainville-sur-Orme, Frankreich. Foto: Christophe Bisson

Laila White

Laila White

Die autodidaktische Tänzerin, Choreografin, Fotografin und bildende Künstlerin wurde in den Flüchtlingslagern von Tindouf in Algerien geboren, wo sie an Polio erkrankte. Die drei Disziplinen Fotografie, Tanz und Malerei bilden das Fundament von Laila Whites künstlerischer Arbeit. Sie sind die Sprachen, die die Künstlerin wählt, um ihre Gefühle und persönlichen Erfahrungen auszudrücken. Im Jahr 2014 begann sie ihre Karriere als Tänzerin. Sie arbeitete unter anderem mit internationalen Choreograf*innen wie Neus Canalias, Antonio Quiles, Alessandro Schiattarella und der Cie. BewegGrund sowie der Jessie Brett Dance Company aus Wales zusammen. In ihren eigenen Werken thematisiert sie die Erfahrung der Abwesenheit ihrer «unbekannten Zwillingsschwester», von der sie bereits sehr früh getrennt wurde und die wie ihre Krankheit Teil ihrer Geschichte ist. Laila White beschreibt sich selbst als Zwillingsschwester und Frau mit zwei Leben, zwei Müttern und zwei Krücken. Foto: Laila White

Giuseppe Comuniello

Giuseppe Comuniello

Giuseppe Comuniello ist ein sehbehinderter Tänzer und Choreograf aus Florenz, Italien, der vom Oriente Occidente Dance Festival unterstützt wird. 2019 wurde er eingeladen, am dritten Europe Beyond Access Laboratorium in Maastricht teilzunehmen. Sein Werk, das sowohl auf der Bühne als auch auf der Leinwand zu sehen ist, zeigt sein breites Spektrum an Interessen: Unterschiede in den Perspektiven, der körperlichen Wahrnehmung und Wirkungen von Gruppendynamiken. Giuseppe Comuniello ist Mitglied von Al. Di. Qua, einem Kollektiv von Künstler*innen mit Behinderungen, und ist international mit verschiedenen Tanzschaffenden tätig, darunter mit Camilla Guarino, der Compagnie Virgilio Sieni und Alessandro Schiattarella mit der Cie. BewegGrund. Daneben gibt der Italiener regelmässig Workshops, beispielsweise am ORME Festival in Lugano, am Istituto Cavazza in Bologna oder bei der Stopgap Dance Company in Grossbritannien. Foto: Marco Caselli Nirmal

Teatro Danzabile

Teatro Danzabile

Das Teatro Danzabile wurde 2005 gegründet und wird seit 2010 von Emanuel Rosenberg geleitet. Die Compagnie gilt als Pionierin des inklusiven professionellen Bühnenschaffens im Tessin mit dem Ziel, scheinbar unterschiedliche Realitäten von Menschen mit und ohne Behinderung zusammenzubringen. Seit 2011 organisiert Teatro Danzabile mit Sitz in Lugano regelmässig Workshops, Projekte sowie Tanz- und Theaterproduktionen. In Zusammenarbeit mit Inclusione Andicap Ticino lancierte es das ORME Festival, das erste inklusive Festival der Darstellenden Künste der italienischsprachigen Schweiz, das seit 2015 Teil von IntegrART – ein nationales Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent ist. Foto: Toni Virgadamo

Programm:

A space for all our tomorrows

Choreografie:

Annie Hanauer

Choreografische Beratung:

Susanna Recchia

Dramaturgie:

Silja Gruner

Komposition:

Patrice Grente, Deborah Lennie

Livemusik:

Deborah Lennie

Kostüme:

Valentina Golfieri

Licht:

Marzio Picchetti

Audiodeskription:

Camilla Guarino

Tänzer*innen:

Giuseppe Comuniello, Annie Hanauer, Laila White

Produktionskoordination:

Emanuel Rosenberg

Produktionsassistenz:

Polina Tallone

Produktion:

LAC Lugano Arte e Cultura, Teatro Danzabile

Koproduktion:

IntegrART – ein Netzwerkprojekt des Migros-Kulturprozent | Veranstalterfonds von Reso – Tanznetzwerk Schweiz, unterstützt durch Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

Unterstützt von:

Fondazione Lugano per il Polo Culturale, Manitou Foundation, PLIM – creazioni, Landis & Gyr Stiftung

In Zusammenarbeit mit:

Franklin University

Uraufführung:

29. April 2022, Théâtre du Jura, im Rahmen des Migros-Kulturprozent Tanzfestival Steps

Altersempfehlung:

ab 8 Jahren

Inhaltswarnung:

repetitive Musik

Nachgespräche:

Steps bietet im Anschluss an alle Vorstellungen ein Nachgespräch an, ausser am
2.5.2022 in Genf
14.5.2022 in Zürich
19.5.2022 in La Chaux-de-Fonds

Weitere Infos:

Teatro Danzabile

Annie Hanauer